Freude am Garten vermitteln – die Natur erhalten!  

 

Unser Jahresprogramm


Über das gesamte Jahr bieten wir für unsere Mitglieder und alle Interessierten Veranstaltungen an.  Über Anregungen für die Gestaltung unseres Jahresprogramms freuen wir uns. Schreiben Sie uns , wenn Sie Fragen zu den Inhalten oder Teilnahmemöglichkeiten haben.

Das Jahresprogramm kann hier auch heruntergeladen werden.



Programm aktuell


Dienstag, 06. Dezember 2022¸Beginn/Ende: 18:00 Uhr bis ca. 18:45 Uhr
Webinar
„Basteln in der Vorweihnachtszeit mit Amaryllis, Zweigen und Co.“

Jetzt in der „Staden Zeit“, wo die Tage immer kürzer werden, bleibt vielleicht mehr Zeit, für Zuhause etwas Schönes und Dekoratives zu basteln für eine schöne natürliche Weihnachtsstimmung.
Rita Santl stellt regelmäßig im  Gartenratgeber naturnahe Basteltipps vor. Lassen Sie sich in unserem
Online-Seminar von ihr inspirieren mit vorweihnachtlichen Deko Tipps mit u.a. Amaryllis, Zweigen und allem, was die Natur hergibt (Vortrag ca. 30 Min.), im Anschluss werden Fragen der Teilnehmer zudiesem Thema beantwortet
Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenlos und nur für Mitglieder. Es sind 200 Plätze vorhanden

Hier anmelden:

GartenTIPP
Fast immer berichten wir hier über Arbeiten , die gerade anstehen. Heute machen wir es umgekehrt! Wir informieren in welchen Bereichen Sie sich entspannt zurücklehnen können und welche Tätigkeiten jetzt sogar mehr schaden als nutzen!
Ein weit verbreiteter Irrtum ist etwa, dass im Herbst die Rosen geschnitten werden sollten. Wenn jetzt geschnitten wird, haben die Pflanzen den ganzen Winter offene Wunden, an denen der Frost Schaden anrichtet bzw. Krankheitserreger eindringen können. Die Pflanze hat keine Chance die Wunden zu schließen. Eine grobe Faustregel besagt, dass der beste Schnittzeitpunkt für Rosen im Frühling zur Zeit der Forsythienblüte ist.
Ähnliches gilt übrigens auch für den Schnitt von Bäumen und anderen Gehölzen. Auch bei ihnen wären die Wunden den Winter über offen. Der beste Zeitpunkt ist hier der Sommer von Juli bis August. Im belaubten Zustand können Bäume und Sträucher den Wundheilungsprozess rasch einleiten. Andererseits ist das Brutgeschäft der meisten Vögel, die man beim Frühlingsschnitt stören würde, im Sommer bereits abgeschlossen.
Falllaub sollte zwar von Rasenflächen, Straßen, Gehwegen etc. entfernt werden, aber es ist nicht sinnvoll, es zu entsorgen. Laub ist ein wertvoller Rohstoff der als Mulchmaterial unter Hecken und Sträuchern als Versteck für zahlreiche Nützlinge, wie etwa Glühwürmchenlarven dient. Bodentiere und Mikroorganismen zersetzen dieses organische Material und sorgen damit für den Humusaufbau im Boden. Humus ist ein wertvoller Wasser- und Nährstoffspeicher.
Das Düngen von Pflanzen in Beeten oder Trögen macht im Herbst keinen Sinn. Die Gewächse bereiten sich auf die Winterruhe vor und nehmen jetzt nur mehr ganz wenig Nährstoffe auf. Die Nährstoffe aus den Düngern werden nun großteils vom Regen ausgewaschen und gelangen letztlich ins Grundwasser. Kübelpflanzen, die im Herbst noch stark gedüngt werden, sind im Winterquartier höchst krankheits- und schädlingsanfällig!
Der Herbst ist zwar Pflanzzeit für Gehölze, mit dem Pflanzen empfindlicher Arten wie Clematis, Magnolien oder Feigen sollte man sich aber bis ins Frühjahr Zeit lassen. Vor allem bei immergrünen Gehölzen wie dem Rosmarin ist es wichtig, dass sie gut einwurzeln können. Wenn die Wurzelballen durchfrieren, könnten sie über den Winter vertrocknen.
Gräser haben auch im Winter einen hohen Zierwert. Sie werden mit Bändern zeltartig zusammengebunden damit der Wurzelstock vor zu viel Feuchtigkeit geschützt wird. Auch die Blütenstauden werden besser erst im Frühling abgeschnitten, sie bieten Kleintieren ein Winterversteck und Nahrung für viele Vogelarten.